Die 12 rauhnächte

DIE 12 RAUHNÄCHTE

Heute ist es nun soweit: es ist der 21. Dezember und die vorweihnachtliche Zeit geht ihrem Ende entgegen. In einigen Regionen feiern sie bereits heute das Ende der Adventszeit. Der 21. Dezember steht aber auch für die Wintersonnenwende bzw. das Jul- Fest, das man früher an diesem Tag begangen hat und heute beginnt auch eine Zeit, die sehr mit Mythen behaftet ist: die 12 Rauhnächte. Wie ihr diese Tage für euch nutzen könnt und wie ich sie nutze, das verrate ich euch gerne im Mindfulness- Blog.

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Was sind eigentlich die Rauhnächte?

Insgesamt gibt es 12 Rauhnächte. Als Rauhnächte bezeichnet man die Zeit zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Januar, in Russland verschieben sich die Daten allerdings aufgrund der unterschiedlichen Kalenderrechnung. Dort beginnen sie am 07. Januar mit dem orthodoxen Weihnachtsfest und enden am 19.Januar. Zwar haben kommt einigen Nächten eine besondere Bedeutung zu, sie bilden jedoch einen Gesamtkomplex, der erst im Ganzen wirklich zum tragen kommt. 

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Rituale

Rituale für die Rauhnächte gibt es viele, die meisten von ihnen haben etwas mit Feuer und Räuchern zu tun. Der Grund dafür ist, dass diese Zeit, die eigentlich als tot gilt, weil sie weder zum alten Jahr noch zum neuen Jahr richtig gehört, im alten Glauben als von Dämonen heimgesucht gilt. Früher galt es diese, so zu vertreiben. Da diese Rituale alle aus einer vorchristlichen Zeit kommen, sind sie auch nicht festgeschrieben. Das hat den Vorteil, dass man sich auch eigene überlegen kann.

Doch wie kann die Zeit nun am Besten für sich nutzen? Einfach gesagt, auf sich besinnen, auf das Alte, um es Loszulassen und auf das Neue, das kommt zu besinnen. Der Vorteil ist, dass man sich noch einmal eingehender mit sich, seinen Wünschen und Zielen und dem Vergangenen beschäftigt. Letzteres kann man so besser annehmen, um es dann loslassen zu können.

Wie ich die Zeit nutzen möchte:

  • Loslassen: Alte, vergangene Sachen, die nicht gut waren, hinter mir lassen

  • Ungeklärte Dinge bereinigen

  • Glaubenssätze, die mich hinunterziehen, loslassen

  • Ordnung schaffen (Büro, Wohnraum, digitales Leben)

  • Rückschau halten (wie war 2018? Was lasse ich los? Was nehme ich mit?)

  • Schmerz, den andere mir angetan haben, annehmen, um ihn loslassen zu können

  • Das alte Jahr abschließen

  • Das Mindset für das neue Jahr aufsetzen (Wort des Jahres, worauf konzentriere ich mich?

Ich mache dies übrigens schon seit einigen Jahren so, halte in dieser Zeit meistens inne. Wie verbringt Ihr diese Zeit? Habt Ihr solche Rituale?

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